Werrataler Jungs

 
 
Das Erfurter Steigerwaldstadion

 

Steigerwaldstadion Rot-Weiss-Erfurt
 

Kapazität: 20.000 Zuschauer

Im Süden Erfurts, direkt an der Bundesstraße 4 gelegen, befindet sich die Heimat des FC Rot-Weiß Erfurt: das Steigerwaldstadion. Von 1927 bis 1931 erbaut, war das Stadion stets das Wahrzeichen für den Fußballsport in der Blumenstadt. Und schon immer zog es Fußballfans aus Nah und Fern in seinen Bann ...

 
Geschichte des Steigerwaldstadions
 

Beim Steigerwaldstadion, das ein Fassungsvermögen von knapp 20.000 Plätzen bietet, handelt es sich um ein typisches Leichtathletikstadion, bei dem der Zuschauer von allen Plätzen nicht gerade Nähe zum Platz verspürt. Erbaut wurde es zwischen 1927 und 1931 und hieß zunächst "Daberstädter Schanze", ehe es in "Mitteldeutsche Kampfbahn" umbenannt wurde. Die alte Holztribüne wurde 1934 errichtet und leistete ihren Dienst wertvolle 58 Jahre bis sie 1992 der neuen, 4.000 Zuschauern Platz bietenden Zeltdachtribüne weichen musste. In der Zwischenzeit wechselte das Stadion mehrfach seinen Namen. 1950 wurde es nach dem Bulgaren Georgij Dimitroff benannt. Erst 1990 erfolgte die Umbenennung in "Steigerwaldstadion", das die Nähe zum benachbarten Waldgebiet verdeutlicht.

Die Geschichte des Steigerwaldstadions

 

Flutlicht gab es in Erfurt schon seit Mitte der 60iger Jahre. 1999 erfolgte jedoch aufgrund von Auflagen eine Renovierung der Lichtmasten. Irgendjemand muss dabei aber gepfuscht haben, denn bereits vor dem ersten Spiel mit renovierten Masten knickte einer der vier ab. Aus Sicherheitsgründen mussten so auch die anderen drei abmontiert werden. Weil die Schuldfrage für diesen Vorfall nicht ohne Weiteres geklärt werden konnte und sich die Stadt zunächst nicht bereit erklärte, den Wiederaufbau zu finanzieren, blieb es im Steigerwaldstadion knapp drei ein halb Jahre dunkel. Im März 2003 wurde dann das neue Flutlicht vor über 8.000 Fans im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken eingeweiht. Ein gutes Jahr später war das Stadion beim selben Spiel bis auf den letzten Platz ausverkauft. 20.000 Zuschauer feierten den Aufstieg des RWE in die 2. Bundesliga.

 

Zeittafel

1927 Erste Erdarbeiten

7. Mai 

1931

Eröffnung mit dem Spiel Mitteldeutschland - Brandenburg (3:0); Name damals: Mitteldeutsche Kampfbahn
1952 Umbenennung in Georgij-Dimitroff-Stadion

1. April 

1951

Zuschauerrekord: 47.390 beim Spiel 

Turbine Erfurt - Chemie Leipzig

1970 Installation einer 1000 Lux Flutlichtanlage, ein paar Jahre später elektrische Anzeigetafel
1990 Umbenennung in den heutigen Namen "Steigerwaldstadion"
1993 Abriss der Holztribüne
1994 Fertigstellung der neuen Tribüne
1999 Abknicken eines Flutlichtmasten durch Sturmböen; Demontage der Flutlichtanlage

7. März 

2003

Einweihung der neuen Flutlichtanlage beim Spiel

FC RWE - 1. FC Saarbrücken vor über 8.000 Zuschauern

29. Juni 2004 20.000 Zuschauer beim Spiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga gegen den 1. FC Saarbrücken
 
Der Weg in den Steigerwald
 
Alle Wege führen in den Steigerwald. Für auswärtige Besucher sowie Gästefans ist das Steigerwaldstadion durch seine Lage als "Tor zur Stadt" im Süden Erfurts kaum zu verfehlen.
Steigerwaldstadion Rot-Weiss-Erfurt

Mit dem Auto fährt man an der Abfahrt Erfurt-Zentrum (Erfurt-West) von der A4 ab und folgt der B4 in Richtung Erfurt. Die Bundesstraße führt direkt zum Steigerwaldstadion. Die Parkplatzsituation vor Ort ist jedoch bei großem Besucherandrang unzureichend. Zwar gibt es neben den begrenzten Stellplätzen an der Thüringenhalle (direkt hinter der Südkurve) auch in unmittelbarer Nähe zum Stadion kostenlose Parkplätze. Die Wartezeiten können jedoch besonders nach besucherstarken Spielen beträchtlich sein. Wer mit dem Zug anreist, steigt zunächst am Erfurter Hauptbahnhof aus. Mit der Straßenbahn-Linie 4 in Richtung Thüringenhalle führt der Weg dann direkt zum Stadion. Mögliche Ausstiegspunkte sind die Haltestellen "Steigerwaldstadion" und "Thüringenhalle" (Endstation). Generell empfiehlt es sich, besonders bei Derbys, frühzeitig anzureisen. An den Einlässen entsteht kurz vor Spielbeginn meist  großer Andrang, da nicht ausreichend Kassen und Tore geöffnet werden.

 
 
 
 


Aktuelles / News


Die offizielle Homepage des Fußballvereins Rot-Weiss-Erfurt, wo auch Eintrittskarten online bestellt werden können, ist zu finden unter:
http://www.rot-weiss-erfurt.de

 
Nach oben hier klicken