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Hallenturnier des RWE-Fanclubs "Steigerwald Inferno"

am 3. Februar 2007 in Erfurt

 

Podestplatz verpasst - Pokal gab's trotzdem

Sehr früh am Morgen des 3. Februar, nämlich gegen sieben Uhr, machten sich Lars & Lars sowie Sandro und Peter auf in Richtung Erfurt zum Hallenturnier der Steigerwald Infernos in der Rieth-Sporthalle.

Unterwegs wurde dann in Wasungen und Meiningen noch je ein Mitglied "vereidigt", u.a. auch der mit Abstand älteste Spieler des Turniers, nämlich unser Torwart "Papa Weini" Weinberger. Aus Friedrichswerth stießen noch unsere Jungmitglieder Robert und Markus zu uns, beide fügten sich hervorragend in unsere Truppe ein.

Und einer durfte letztendlich auch nicht fehlen. Unser Björn Pauli kam gerade aus Jena von seiner Nachtschicht. Und irgendwie hatte dieser lange Dienst ihn dann wohl etwas verwirrt. Er dachte irgendwie, dass der RWE an diesem Samstag in Osnabrück spielen würde und er jetzt Sandro anrufen müsste, um nach der Abfahrt zu fragen. So war es mitten im Rennsteigtunnel als Sandro unserer Jenaer Polizisten überredete, doch noch nach Erfurt zum Turnier zu erscheinen. Seinen fehlenden Schlaf sollte er während der teilweise sehr langen Spielpausen wieder nachholen...

Minimalprinzip macht's möglich

Fangen wir mal mit dem Schluss an: Unser Fanclub belegte bei diesem "hochklassig" besetzten ersten offiziellen RWE-Fanclub-Turnier einen hervorragenden vierten Platz unter acht Mannschaften - mit der zweitbesten Abwehrleistung (nur sieben Gegentore in sieben Spielen!), allerdings mit nur neun Treffern auch dem zweitschlechtesten Angriff aller Mannschaften. Aber wir hielten es wie unser RWE: Mit minimalen Aufwand das Maximale erreichen!

Und jetzt kommt es: Es wäre mehr drin gewesen! Zumindest der Podestplatz, der uns von den punktgleichen EFU-Youth Youngstern weggeschnappt wurde, wäre machbar gewesen. Doch wieder einmal wurde die Anfangsphase des Turniers völlig verschlafen. Man verlor das Eröffnungsspiel gegen die, wie sich herausstellen sollte, "Schießbude" des Turniers, die Webtrolle, durch ein (halbes) Eigentor trotz drückender Überlegenheit kläglich 0:1. Aber das Spiel zu machen ist halt nicht unser Ding (und Eröffnungsspiele haben bekanntlich ihre eigenen Gesetzte).

Aber unser Team steigerte sich im weiteren Verlauf. Besonders Torwart Weini verdiente sich Bestnoten. Immer wieder hielt er schier unmögliche "Dinger". Selbst von den Rängen gab es immer wieder Beifall, und "Orlishausen"-Gesänge! Aber auch in den anderen Mannschaftsteilen wurde jetzt verbissen um jeden Meter gekämpft. Im zweiten Spiel trotze man der "Ersten" der Steigerwald Infernos unter Verlusten (Robert verletzte sich bei einer Attacke) ein 2:2 ab. Und das mehr als unglücklich, führte man doch schon nach kurzer Zeit durch Tore von Lars "Mongo" Messerschmidt und Björn Pauli mit 2:0. Und die beiden Gegentreffer waren abgefälschte Fernschüsse! Äußerst tragisch.

Der Möchtegern-Braslianer schlägt wieder zu

Danach ging es gegen einen der Favoriten, das Daheym-Team. Und diesem wurde unter großen Einsatz ein 2:2 abgerungen. Sandro "Möllinho" Möller mit einer abgefälschten Ecke und wiederum Björn Pauli trafen für die Werrataler. Diesem großartigen Spiel folgte dann eine äußerst knappe 0:1-Niederlage gegen den späteren Turniersieger Inferno Rolandstadt aus Nordhausen. Eigentlich wäre auch hier das Remis mehr als verdient gewesen. Aber gut, man kann nicht immer gewinnen (manchmal verlieren auch die Anderen)!

In den letzten drei Spielen wollten wir es dann noch einmal wissen. Diesen schier unbeugsamen Willen zum ersten Sieg bekam dann die zweite Mannschaft des SWI zu spüren. Nach einem frühen 0:1 wurde dieser Knüller noch gedreht. Sandro mit dem Ausgleich und dann zweimal Peter "Radi" Rademacher machten den 3:1-Endstand perfekt. 

Jetzt wurde gerechnet! Angesichts der schwindenden Kraftreserven unseres Teams (immerhin wurden zwölf Minuten je Partie absolviert)  wollte man die Spiele sechs und sieben möglichst gut über die Runden bringen. Und minimalistisch wie wir nun einmal veranlagt sind, wurden beide "Fights" jeweils zu Null bei einem geschossenen Tor gewonnen. Beide Male war unser Möchtegern-Brasilianer "Möllinho" der Torschütze. Er wurde mit vier Treffern auch unser bester Torschütze! Und eins muss man ihm lassen: Trotz seiner krummen Füße lässt er seinen großspurigen Worten auch Taten folgen. Die Tore wurden von ihm angekündigt! Respekt!

Nach diesem doch sehr erfolgreichen Abschluss schmerzte die völlig unnötige Auftaktniederlage natürlich umso mehr. Und wenn einige nicht ständig irgendwelche Drogen konsumiert hätten, wer weiß ob wir nicht alle überrollt hätten. 

Pokale für alle

Am Ende des Turniers waren sich aber alle Beteiligten einig. Rundum eine gelungene Sache, für jedes Team gab es einen mehr oder weniger großen Pokal! Alle waren zufrieden (und körperlich am Ende) und so kann man gespannt sein, wie es wohl im nächsten Jahr ausgehen wird. Und mit Sicherheit hatten viele auch die nächsten Tage noch etwas von diesem Turnier, nämlich Muskelkater.

P.S.: Auf der Website des SWI werden die Werrataler Jungs sogar als Turnierdritter geführt. Sollten wir Protest einlegen und den (wesentlich) größeren Pokal gerichtlich einfordern....?? :-)

P.S.S.: Die Stimmung auf den Rängen war insgesamt übrigens durchschnittlich, einzig die Gastgeber versuchten einige Male mit der altbekannten "Block 3 – Trommeln" etwas Atmosphäre aufkommen zu lassen. Auf dem Spielfeld dagegen ging es munter zu, teilweise schöne Spielzüge, und besonders erfreulich: Alles blieb außerordentlich fair! Respekt! 

Unser Team:

Torwart: Papa Weini ; Feldspieler: Sandro "Möllinho" Möller (4 Treffer); Markus Jungk; Robert Becker; Lars Rommel; Lars "Mongo" Messerschmidt (1); Björn Pauli (2); eine mir unbekannte "Pappnase" aus Wasungen; Peter "Radi" Rademacher (2) 

Text/Fotos:  Peter Rademacher

zum Zeitungsartikel über das Turnier >>

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Unsere Freizeittruppe wollte beim ersten Fanclub-Turnier der Steigerwald-Infernos unbedingt mit einem Pokal nachhause gehen...

 

 

...was angesichts der üppigen "Trostpreise" auch im Rahmen des Möglichen schien.

 

 

Ein dickeres Stück glänzendes Metall hätte es vielleicht gegeben, wenn einige Kameraden nicht die ganze Nacht "gearbeitet" ...

 

 

...oder sich am Imbissstand ständig den Ranzen vollgehauen hätten.

 

 

Über die professionelle Einstellung unserer Akteure wurde an dieser Stelle ja schon genug gesagt...

 

 

...etwas so Abstoßendes wie DAS gab's in der Bildergalerie der Werrataler Jungs allerdings noch nie zu sehen - Respekt, Mister Body!