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Freizeitturnier in Kloster (Bad Salzungen)

am 04. Juni 2006

 

Die Tauzieher brachen uns das Genick

45 Jahre Fußball in Kloster - na wenn das mal kein Grund zum Feiern ist. Ein Freizeitturnier durfte da im zweitägigen Festprogramm natürlich nicht fehlen. Und wie sollte es anders sein, war auch eine Vertretung der Werrataler Jungs beim Jubiläumskick im Bad Salzunger Vorort dabei.

450 Zuschauer sollten sich an diesem Pfingstsonntag in der "Frankenstein-Arena" (benannt nach dem nahegelegenen Wanderziel) einfinden. Der ortsansässige Club "Empor" hatte in der abgelaufenen Saison übrigens den 8. Platz der 3. Kreisklasse belegt. Ob 10 oder 11 Mannschaften in dieser Liga (wohlgemerkt der untersten) spielen, konnte nicht abschließend geklärt werden. Jedenfalls hatten die Empor-Jungs am Vortag ihr Jubiläumsspiel gegen Gumpoldia Gumpelstadt II sang- und klanglos mit 3:7 verloren...

Um nicht deine ähnliche Schmach wie der Jubilar zu erleiden, war unser Team mal wieder in "Bestbesetzung" angereist. Der Mankowski-Clan aus Wasungen sowie der Rummer-Clan aus Eisenach (jeweils Vater und Sohn) gaben sich die Ehre. Köni kam extra aus Suhl angereist. Und Christopher, Römü sowie Mongo waren nach einem Suff, der bis in die frühen Morgenstunden andauerte, zwar vor Ort, aber zuweilen geistig und körperlich nicht wirklich anwesend. Da fiel es wohl oder übel auf Präsident Sandro und mich, die Kohlen für den Fanclub aus dem Feuer zu holen (*hüstel*).

Der Kugelblitz im Einsatz

Trotz schweren Magens dank vorher verspeister Hütes mit Rouladen konnten wir doch tatsächlich im ersten Spiel einen Sieg erringen. Die Alten Herren des PSV Bad Salzungen wehrten sich zunächst tapfer gegen den Hurra-Fußball unserer Truppe. Doch gegen Mitte des Spiels bekamen sie dann einen unberechtigten Elfmeter zugesprochen, nachdem Sven am Boden sitzend mit Händen und Füßen ein Gegentor verhindern wollte (der Ball landete am Ende sogar im Tor). Sein Sohn Kevin parierte den Elfer in Weltklasse-Manier und von dieser Euphorie getragen gelang unserem Kugelblitz Mankowski kurz darauf das entscheidende 1:0.

Auf dieses Erfolgserlebnis folgte - natürlich - eine dicke Klatsche im zweiten Spiel. Nach einigen verdrückten Hasseröder Pils und Sternburg Diesel in der Spielpause tat man sich gegen die Tauzieher aus Schweina schwer. Dem frühen 0:1-Rückstand - einer Koproduktion aus dem Hause Mankowski - folgten schon bald das 0:2 und das 0:3. Kurzerhand wurde Torwart-Oldie Ralf Rummer für Kevin ins Tor beordert, doch auch der Fanclub-Neuling konnte eine Blamage nicht verhindern. Ein 0:5 gab's am Ende gegen die Tauzieher - aber noch waren ja zwei Spiele zu absolvieren.

Der doppelte Rummer

Gegen die "Gambrinus Bruderschaft" wurde nun um jeden Meter gekämpft und es entwickelte sich ein hochklassiges (Freizeit-)Fußballspiel. Zwar musste man erneut ein frühes Gegentor hinnehmen, doch Ronny Rummer brachte uns mit seinem ersten Tor zum 1:1 wieder ins Spiel. Dem zweiten Gegentor folgte erneut die umgehende Antwort - Sandro stocherte zum 2:2 ein. Nachdem man kurz vor Schluss doch noch das 2:3 kassierte, war der Kuchen schon fast gegessen. Doch in der letzten Sekunde gelang Ronny unglaublicherweise erneut der Ausgleich - Wahnsinn! Logisch, dass sich da alle vor Freude auf dem Boden kugelten.

Dank der schlechten Tordifferenz hätte uns jetzt nur ein hoher Sieg gegen die Hausherren von Empor Kloster den Weg ins Halbfinale geebnet. Fast unmöglich bei unserer angeschlagenen Truppe. Und doch brachte uns Sandro mit einer seiner berühmten "Gurken" in Führung - was prompt mit einer amüsanten Jubel-Raupe auf dem Rasen gefeiert wurde. Doch zu früh gefreut - die Klosterbrüder schenkten uns noch zwei Dinger ein und siegten am Ende 2:1. 

Als siebte von zehn Mannschaften ging der Fanclub am Ende vom Platz. Nur gut, dass man sich nicht noch mit der Frauen-Truppe von Empor aus der Nachbargruppe messen musste. Gegen Gumpoldia II kann man ja mal verlieren, aber gegen Frauen?! Das blieb uns zum Glück erspart. Obwohl es bei deren Spielen, genau wie bei uns, ja eigentlich mehr auf die "Ästhetik" als auf das Ergebnis ankommt. Oder um es mit einem Satz des Stadionsprechers zu sagen: "Schöner Trick, aber der Ball ist leider weg."

Text/Fotos:  Robert Nößler

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In "Bestbesetzung" ging das Team der Werrataler Jungs an diesem Pfingstsonntag beim Turnier in Kloster an den Start.

 

 

Während in der Frankenstein-Arena" um Punkte gekämpft wurde...

 

 

...bestand unser Aufwärmprogramm wie immer darin, das ein oder andere Pils zu verdrücken...

 

 

...eine Fluppe nach der anderen zu quarzen...

 

 

...und eine schmackige Wurst vom Grill zu verzehren.

 

 

An Bewegung war jedenfalls nicht zu denken.

 

 

Da konnten auch die Rummer-Boys nicht verhindern...

 

 

...dass man heute höchstens beim Bierkonsum aufs Treppchen kam.

 

 

Aber auch über einen 7. Platz kann man sich freuen!