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Freizeitturnier in Heßles

am 01. Juli 2006

 

Das "Wunder von Heßles" blieb aus

Es ist der 30. Juni 2006, ein Jubelschrei geht durch Deutschland. Unser Nationalteam kickt im WM-Viertelfinale die Argentinier aus dem Turnier und vollbringt damit DIE Sensation. Einen Tag später wollen es die Kicker unseres Freizeitteams der Klinsmannschaft gleichtun - sprich beim Freizeitturnier in Heßles Großes vollbringen.

Nach dem dritten Platz im Vorjahr machte man sich in diesem Jahr nicht gerade unberechtigte Hoffnungen, bei diesem "Schoppenturnier" endlich den ersten Sieg davon zu tragen. Doch nicht nur gegen sechs Mannschaften hatte man sich im Heßleser Waldstadion zu bewähren - auch die brütende Hitze machte unseren Spielern (ohnehin nicht als Konditionsberserker bekannt) zu schaffen.

Erfreulich war jedoch, dass man es im ersten Spiel gleich mit einer Truppe auf Augenhöhe zu tun bekam. Die Jungs von "Bierwagen" hatten ähnliches spielerisches Niveau wie wir - nämlich gar keins - und bekamen bereits nach wenigen Minuten von uns das erste Tor "eingeschenkt". Unser Neuling Ronny Rummer konnte einen Freistoß im Nachschuss zum 1:0 verwandeln. Für die Nachlässigkeit, trotz bester Chancen das 2:0 zu erzielen, wurde man am Ende jedoch bestraft. Aus dem Getümmel gelang der Gastgebermannschaft noch das 1:1.

Die Moral im Team sinkt

Bereits nach dem zweiten Spiel war die Moral schon am Boden. Haseltal 03 erteilte uns in Sachen Chancenverwertung eine Lektion. Die 0:2-Niederlage konnten auch unsere beiden Eisenacher Gastspieler Michael Risch (das Reflexwunder im Tor) und Daniel Fischer (das Kopball-Ungeheuer) nichts ändern. Wenngleich ohne die Verstärkung aus der Wartburgstadt das Ergebnis wohl noch ganz andere Dimensionen erreicht hätte...

Die Hoffnung lag nun auf dem vorentscheidenden Spiel gegen Georgenzell. Mit einem Punkt und einem Tor aus drei Spielen hatten die sich bisher nicht gerade zum Turnierfavoriten gemausert. Der erste Sieg war also Pflicht. Am Ende reichte es für uns gegen die Jungs der Klasse 150 kg aber dennoch nur zu einem 0:0. Trotz drückender Überlegenheit war bei unseren Chancen entweder immer der Pfosten oder die "Wand im Tor" im Weg. Gegen "Sesamstraße" und "Hobby Fambach" war dann folgerichtig auch nichts mehr zu holen. Zum 0:1 bzw. 0:3 bleibt erspare ich mir hier mal jeglichen Kommentar.

Möllinhos Stern steigt

Erst im letzten Spiel gegen "ATB" kam noch mal Stimmung auf, denn bei den Fambachern hatte sich mal wieder unser Gründungsmitglied Michael Kahlert in die Spielerliste eingetragen. Der Verrat am Fanclub wurde auch umgehend bestraft, denn unser Präsident Möllinho konnte wieder traditionsgemäß eine seiner "Gurken" im Tor des Gegners unterbringen. Danach leistete sich unser Team aber wieder einige Unaufmerksamkeiten - so gelang es "Guidinho" & Co. am Ende noch, das Spiel 3:1 gegen uns zu gewinnen. Herrn Kahlert blieb ein Tor gegen seinen "alten Verein" jedoch verwehrt (er heißt schließlich nicht Norman Loose). Wäre ja auch noch schöner gewesen...

Ernüchtert musste man am Ende feststellen, dass man mit solchen Leistungen (am Ende teilte man sich mit Georgenzell den letzten Platz) die Ambitionen auf einen Turniersieg wohl auf absehbare Zeit erst mal begraben kann. Doch zum Glück sind wir ja in dieser Hinsicht nicht die Einzigen. Auch Weltmeister und Top-Favorit Brasilien unterlag am Abend Frankreich mit 0:1 und darf nach dem Viertelfinale seine Titel-Ambitionen begraben und nach hause fahren. Der feine Unterschied: Die Jungs von der Seleçao haben bereits fünfmal die güldene Kugel geküsst...

Text/Fotos:  Robert Nößler

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Mit großen Ambitionen im Gepäck startete das "Rumpfteam" der Werrataler Jungs in Heßles.

 

 

Nachdem man den einführenden Worten des Gastgebers gelauscht hatte...

 

 

...konnte man es kaum erwarten, das heilige "Grün" des Waldstadions endlich zu betreten.

 

 

Zunächst war aber Warten angesagt - so wurde sich ein schattiges Plätzchen gesichert...

 

 

...und aus nächster Nähe der Garprozess der Schmalkalder Rostbratwürste verfolgt.

 

 

Während sich unsere Eisenacher Freunde mit vollem Einsatz warm machten...

 

 

...schleifte sich Sandro mit letzten Kräften von der Bank zur Seitenlinie...

 

 

...nur, um dort dann genüsslich noch eine zu quarzen.

 

 

Kein Wunder, dass unser Team so in sechs Spielen nur zwei mal das Tor traf.

 

 

Herrn "del Kahli" hingegen war es heute nicht vergönnt, ein Tor gegen seinen alten Verein zu schießen.

 

 

So war die Stimmung allerseits bestens...

 

 

...jedenfalls bis zur Siegerehrung, wo man als Letzter nicht mal eine Urkunde sondern nur einen feuchten Händedruck bekam...

 

 

...während andere die dicken Pokale nach hause trugen.

 

 

Ja ja, da hatte man wieder mal allen Grund bedröppelt dreinzuschauen.