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TSV 1860 München vs. FC Carl Zeiss Jena 

vs. vier Werrataler Jungs

 

Expedition in die Allianz-Arena

Vier in rot-weiße Tracht gekleidete Werrataler Jungs (Sven, General, Mario und Marco) machten sich am 1. Oktober um 12 Uhr von Erding aus auf den Weg in die Alianz-Arena, um den TSV 1860 München lautstark gegen unsere "geliebten" Nachbarn aus Jena zu unterstützen.

In Garching angekommen, war uns allen etwas komisch, da wir mehr  blau-gelb-gekleideten Jenensern über den Weg liefen, als wir gedacht hatten. Aber egal - das Stadion war Ziel unserer Expedition. Schon beim Kartenkauf wurden wir von einen lautstarken "Schweine-RWE"-Rufen empfangen, doch das ließ uns erst mal genauso kalt, wie die Bierdusche für Sveni.

Im Sechzger-Block angekommen, fühlten wir uns dann erst mal sicher, da sich die Löwen nicht so richtig für uns interessierten. Trotz des ein oder anderen Jena-Sympathisanten im Block ließen wir es uns nicht nehmen, den ein oder anderen Schlachtgesang auf unsere Rot-Weißen anzustimmen.

Betriebstemperatur wird langsam erreicht

Die erste Halbzeit war etwas langweilig, was wohl auch daraus resultierte, dass man im Stadion fast nur die Blau-Gelben hörte. Von den Sechzgern hingegen war so gut wie nichts zu vernehmen. In Halbzeit zwei, nach dem 1:0 für den TSV, kamen die Löwenfans jedoch auf Betriebstemperatur und auch wir hatten endlich was zu feiern. Als dann im Jenablock die erste Rauchbombe gezündet wurde, stellten wir uns vor, was nach dem Spiel auf uns zu kommen würde. Doch unsere Erwartungen sollten weit übertroffen werden...

Nach dem 2:0 in der 90. Minute war der Löwenmob kaum noch zu bändigen und auch der ein oder andere Löwenfan ließ es sich nicht nehmen, das ein oder andere RWE-Liedchen mit uns zu trällern. So verweilten wir noch ein wenig im Stadioninneren.

Scharmützel auf dem Busparkplatz

Als wir dann denn Weg zur U-Bahn antraten, mussten wir, so Gott wollte, am Busparkplatz der der Jenaer vorbei. Auf dem Weg dahin wünschte uns ein Gruppe von Polizisten schon "viel Spaß", den wir wenig später auch bekommen sollten. Als die ersten Bierflaschen auf uns zugeflogen kamen, war der Spaß vorbei - unsere noch heile Gesundheit hatten wir einzig und allein den schnell reagierenden Polizeibeamten von der Bamberger Bereitschaftspolizei zu verdanken.

In der U-Bahn-Station wurde es dann nochmals lustig, als uns sechs Jenaer ein bisschen umherschubsten, was uns wenig interessierte. Nur durch das Eingreifen eines wagemutigen Löwenfans ist schlimmeres vermieden worden. Am Bahnsteig bekamen wir dann besonderen Schutz der U-Bahn-Wache München, die gleich mit acht Beamten für unsere Sicherheit sorgte.

So ging dann ein schöner, aber gefährlicher Fußballsonntag für uns zu Ende. Endlich im Auto sitzend, ging ein kaum zu überhörendes Aufatmen durch die Runde...

Text/Fotos:  Marco Beckmann

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