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Weihnachtsfeier der Werrataler Jungs 

am 23. Dezember 2005

 

Abschluss eines ereignisreichen Jahres

Mit der traditionellen Weihnachtsfeier ging für die Werrataler Jungs das Fußballjahr 2005 zu Ende. Im Klubhaus Kleeberg zogen die Fans Bilanz eines Jahres mit vielen Höhen und Tiefen. Unter den Anwesenden war auch wieder Ehrenmitglied Norman Loose, der seit dieser Saison für den FC Erzgebirge Aue in der zweiten Bundesliga die Fußballschuhe schnürt.

"Für den Fanclub war es insgesamt ein erfolgreiches Jahr", so Fanclub-Vorsitzender Sandro Möller. Insgesamt 25 Mitglieder gehören dem Fanclub mittlerweile an. Peter Rademacher aus Breitungen und Mike Bräutigam aus Meiningen kamen erst auf der Weihnachtsfeier hinzu. Höhepunkt der letzten Monate war für die meisten von ihnen die vom Fanclub organisierte Busfahrt zum Thüringenderby nach Jena. Trotz der 0:2-Niederlage war es für alle Beteiligten eine der schönsten Auswärtsfahrten in diesem Jahr.

Doch nicht nur bei den wichtigen Spielen waren die Werrataler Jungs vertreten. "Wir haben es 2005 als Fanclub zum ersten mal geschafft, in einem Jahr alle Pflichtspiele, von der Liga bis zum Pokal, gesehen zu haben", verkündete Sandro Möller. Dem Präsidenten selbst gebührte dabei besonderes Lob. Er versäumte 2005 kein Spiel seiner Lieblinge und war immer mit vor Ort – ob in Lübeck, Burghausen oder Bremen. Ziel sei es, als Fanclub auch in Zukunft bei jeder Partie der Rot-Weißen dabei zu sein.

Freizeitteam mit ersten Erfolgen

Sportlich gesehen haben sich die Werrataler Jungs in der vergangenen Freizeitturnier-Saison ebenfalls steigern können. War das Fanclub-Team sonst immer Garant für einen der hinteren Plätze, so konnten in diesem Jahr nennenswerte Erfolge gefeiert werden. Sowohl bei den Turnieren in Heßles als auch in Helmershausen schaffte es das Freizeitteam auf den dritten Platz. Ehrenmitglied Norman Loose freute sich über den den leichten Aufwärtstrend.

Der Verteidiger aus Rotterode stellte sich im Anschluss mit viel Geduld den Fragen der Fanclubmitglieder und Gäste. Loose war zum Saisonbeginn von der SpVgg Unterhaching ins Erzgebirge gewechselt, wo er sich bisher "sehr gut eingelebt" habe. Obwohl der Ex-Erfurter in der Hinrunde nur in zehn von 17 Punktspielen zum Einsatz kam, fühle er sich sehr wohl bei seinem neuen Verein. "Man hofft natürlich immer, so viele Spiele wie möglich zu machen. Ich wusste aber von vornherein, dass ich zu der Mannschaft komme, die eine der besten Abwehrreihen in Liga zwei stellt", so Loose. Nur 13 Gegentore hat Erzgebirge Aue in dieser Saison bisher kassiert – in der zweiten Bundesliga ist dieser Wert spitze.

Mit dem Verlauf der Hinrunde ist der 25-Jährige insgesamt zufrieden. Erst einen Tag vor der Weihnachtsfeier konnte er mit seinen "Veilchen" einen wichtigen 1:0-Erfolg in Siegen feiern. Wie durch sein stets zugesagtes Erscheinen war er auch hier die Zuverlässigkeit in Person. "Für uns gilt nach wie vor der Klassenerhalt als Ziel", erklärte der Blondschopf. Nichtsdestotrotz ist sein Traum, irgendwann in der ersten Bundesliga zu spielen. Bisher fehlte ihm dazu noch das Quäntchen Glück. "Wie heißt es so schön: Zufriedenheit ist Stillstand", sagt Loose. Eine Rückkehr nach Erfurt schließt er aber ebenfalls nicht aus. "Ich kann mir gut vorstellen, irgendwann wieder in Erfurt zu spielen. Die Frage ist immer, wann."

Loose: "Rot-Weiß hat Potenzial"

Die Entwicklung bei seinem Heimatverein aus der Blumenstadt hat der ehemalige Rot-Weiß-Kicker nicht aus den Augen verloren. So werden die Ergebnisse an jedem Wochenende sehr genau verfolgt und die Tabellensituation eingeschätzt. "Es geht für Rot-Weiß in diesem Jahr nur um den Klassenerhalt. Die Mannschaft hat aber viele junge Spieler, die Potenzial haben und mit denen man in einigen Jahren vielleicht den Schritt in Richtung zweite Liga machen kann", glaubt der Rotteröder. Ein ausführliches Interview mit ihm erscheint in der nächsten Ausgabe des Fanclub-Magazins "Rot-Weißes Werratal". Der Erfurter Spieler Silvio Pätz musste sein Kommen wegen eines anderen Termins kurzfristig absagen.

Dass der Fanclub sich so rasant entwickelt hat, macht Loose als Ehrenmitglied und Sponsor besonders stolz. "Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal hierher gekommen bin, bestand der Fanclub noch aus sieben, acht Leuten und heute sitzen hier mehr als doppelt so viele", erinnert er sich. "Wir als Fußballer leben von den Fans, ohne sie wären wir gar nichts", sagt Loose. Dass er sich einen Tag vor Heiligabend gemeinsam mit seiner Freundin Zeit für die Mitglieder des Fanclubs genommen hat, zeigt, dass es sich dabei nicht nur um eine Floskel handelt.

Text:  Siegfried Hinderlich / Robert Nößler

Fotos:  Robert Nößler

zum Zeitungsartikel >>

 

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Einen Tag vor Heiligabend begrüßte Klubhaus-Chef und Sponsor Norbert (links) den Fanclub zur traditionellen Weihnachtsfeier.

 

 

Wie immer wurde gebiert...

 

 

...und diskutiert.

 

 

Norman gab ein Interview fürs Magazin "Rot-Weißes Werratal"...

 

...andere bestellten sich derweil ein "frisch gezapftes".

 

 

Am Ende des Abends lag man sich jedenfalls in den Armen.